Michael Olschowski
Michael Olschowski
 - 2. April 2019

Der Einstieg in BOPF – Die Vorteile anhand eines Beispiels (Teil 3/3) [How-to]

In Teil 1 und Teil 2 dieser Beitragsreihe habe ich anhand eines einfachen Beispiels gezeigt, wie leicht Geschäftsobjekte mit dem Business Object Processing Framework - kurz BOPF - angelegt, Beziehungen dazwischen modelliert und die erzeugten Objekte getestet werden. Und das ohne, dass eine einzige Zeile ABAP-Code geschrieben wurde. Im letzten Teil dieser Reihe gehe ich auf weitere Vorteile von BOPF ein und werde zum Abschluss ein Fazit über die Vor- und Nachteile des Frameworks ziehen.

Weitere Funktionalitäten von BOPF

Abfragen in BOPF

Im vorangegangenen Abschnitt hatte ich bereits kurz erwähnt, dass die einzelnen Knoteninstanzen auch persistent auf der Datenbank abgelegt werden. Um bereits in der Datenbank gespeicherte Knoteninstanzen in der Testumgebung anzeigen zu lassen, können Sie innerhalb der Schaltfläche „Knoteninstanz laden“ die Abfrage „ROOT – SELECT_ALL“ auswählen, die automatisch beim Anlegen des Geschäftsobjekts generiert wird. Auch hier nimmt ihnen das Framework wieder einen Teil der Arbeit ab und Sie können Zeit sparen.

Neben der SELECT-ALL-Abfrage können Sie natürlich auch noch eigene Abfragen definieren. BOPF schränkt Sie dabei in keinster Weise ein.

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Automatische Sperren in BOPF

Doch neben der persistenten Datenhaltung und der automatisch generierten Abfrage bietet BOPF ihnen auch ein integriertes Sperrkonzept. Auch dieses kann in der Transaktion BOPT getestet werden, indem Sie einen Datensatz auswählen und diesen über die Schaltfläche „Testbearbeitung“ sperren. Sofern die Sperrung erfolgreich war, werden Sie über den Infobereich informiert und können die Sperre auch über die Transaktion SM12 anzeigen lassen.

Fazit zur BOPF-Einführung

Wenn Sie die exemplarische Implementierung der des aktuellen und vorangegangenen Artikels selbst implementiert haben, werden Sie sicher die Vorteile bemerkt haben, die BOPF bietet. Es bietet sehr viele Funktionalitäten, die Sie nutzen können, ohne diese selbst implementieren zu müssen. Beispielhaft haben wir hier die persistente Speicherung, das Sperrkonzept und das Abfragen der Daten kennengelernt. Diese Funktionen stehen Ihnen zur Verfügung, obwohl Sie nicht eine einzige Zeile ABAP-Code geschrieben haben. Dies ist ein großer Vorteil, den das Business Object Processing Framework Anwendern bietet.

Natürlich erfordert die Nutzung von BOPF gute Kenntnisse und ist mit einem erhöhten Aufwand bei der Einarbeitung in das Framework verbunden. Doch sobald das Know-How einmal vorhanden ist, kommen die Vorteile und Zeitersparnisse zur Geltung.

Sollten Sie die Macht von BOPF erkannt haben und sich entsprechendes Know-How aneignen wollen, um in einem Ihrer nächsten Projekte das Framework zu nutzen, dann unterstützen wir Sie gerne dabei. Zum Beispiel durch unsere Lösung: BOPF Kickstarter Workshop.

Haben Sie noch Fragen, Anregungen oder Ergänzungen? Dann hinterlassen Sie doch einen Kommentar und ich werde Ihre Fragen beantworten.



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