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Johannes Vößing
Johannes Vößing
 - 24. Juli 2018

Einstieg in die ABAP-Entwicklung auf HANA – die Core Data Services

Was bedeutet eigentlich der Wechsel auf HANA für die ABAP-Entwicklung?
S/4HANA löst immer mehr die alte SAP Business Suite ab. Der Support dieser läuft nur noch bis 2025. Damit steht fest – moderne ABAP-Entwicklung kommt nicht mehr an der S/4HANA Technologie vorbei.

Hierdurch entsteht die Notwendigkeit sich rechtzeitig vorzubereiten, individuelles Wissen und Kompetenzen und ein Wissensportfolio im Team aufzubauen, um somit gerüstet für die Umstellung auf S/4HANA zu sein.

Eine solche Vorbereitung bieten wir in unserer 2-tägigen Schulung „Core Data Services“ an, die Ihnen einen umfassenden Einblick in die folgenden Themenbereiche bietet. Mehr Informationen erhalten Sie über die Schulungsseite oder am Ende des Beitrags.

Prinzipien der Core Data Services

Hier stellt sich die grundlegende Frage, wie eine solche Wissensbasis systematisch aufgebaut werden kann. Eine zentrale neue Kerntechnologie im S/4 HANA Technologiestack sind die Core Data Services. Auf dieser Technologie baut SAP das Virtuelle Datenmodell (VDM) auf.

Dies hat zahlreiche Konsequenzen. Um vier wichtige zu nennen:

  1. Single Point of Truth: Dieses Prinzip wird konsequent umgesetzt. Durch stark reduzierte Datenredundanz, vereinfachen sich die Entwicklungen. Die Komplexität der Abhängigkeiten werden gesenkt, Programme besser beherrschbar, Entwicklungs-, Änderungsaufwände und damit Kosten minimiert.
  1. Code-to-Data Paradigma: Durch die Ausführung der Berechnungslogiken unmittelbar in der HANA Datenbank, ergeben sich neue Möglichkeiten der Reduktion der asymptotische Berechnungskomplexität. Hierdurch entstehen Onlinetransaktionen, deren Ausführungen bisher nur im Batchmodus möglich waren. Dies erzeugt Potential für neue Anwendungen und Prozesse.
  1. Innovation: Kopplung der ABAP-Entwicklung mit HANA nativer Funktionalität und damit neue Möglichkeiten. Die Fuzzy-Search, also eine „unscharfe Suche“ basierend auf mathematischen Algorithmen, erlaubt neuen Suchkomfort und ist sicherlich nur eine von zahlreichen neuen Funktionalitäten.
  1. Generisches Modell: Als zentrales Datenmodellierungsframework bilden die Core Data Services Schnittstellen zu weiteren Kerntechnologien. So lassen sich BOPF-Objekte und OData Services über die SADL-Infrastruktur aus CDS-basierten Datenmodellen generieren. Über UI-Elemente lassen sich SAP UI5 Anwendungen generieren und steuern. Analytische Modelle entstehen über die analytische Infrastruktur.  Die hierfür erforderlichen Metadaten werden mit Annotationen unmittelbar in den Definitionen der CDS-Views geschrieben.

Ihr Einstieg in die ABAP Entwicklung auf HANA

Diese Punkte verdeutlichen nicht nur die Vorteile für Entwicklungen, sondern bieten auch einen hochinteressanten Ansatz für einen strukturierten Einstieg in die Welt der ABAP-Programmierung unter HANA. Die zahlreichen Schnittstellen zu Themengebieten, wie HANA native Funktionalität, transaktionale Entwicklung mit BOPF, Konsumierung durch ODATA-Services und SAP UI5-Anwendungen verdeutlichen dies. Nicht zuletzt profitiert das Verständnis für Änderungen in der Businesslogik in S/4HANA aus dieser umfassenden technischen Perspektive heraus.

Themengebiete

Wie kann nun ein strukturierter Wissens- und Erfahrungsaufbau erfolgen? Lassen Sie uns einen kurzen Überblick über die zentralen Themen der Core Data Services gewinnen. Die vier oben genannten Punkte finden sich hierbei in natürlicher Weise wieder:

  1. Struktur von CDS-Views,
  2. CDS-View Hierarchien,
  3. Zugriffsschutz,
  4. Erweiterungen,
  5. Testautomatisierung,
  6. native HANA Funktionalität,
  7. Annotationen,
  8. CDS-Modelle.

Themen der ABAP CDS

CDS-Views sind die zentralen Objekte der Core Data Services und bilden Sichten auf Tabellen und anderen Views. Durch sukzessives Komposition lassen sich hieraus Hierarchien bilden. Sogenannte Assoziationen zwischen Views bilden weitere leichtgewichtige Verbindungen, ermöglichen Navigation und bilden Komponenten des generischen Models.

Native HANA Funktionalität lässt sich durch einfache Inline-Funktionalitäten oder durch Anbindung von ABAP Managed Database Procedures (AMDP) nutzen. Hierdurch steht ein reichhaltiger HANA-Funktionsumfang über SQL-Script zur Verfügung.

Annotationen bilden die Metadaten des Modells. Dies umfasst Metadaten über CDS-Views, Metadaten über Attribute von CDS-Views und Metadaten über Assoziationen. Nicht zuletzt definieren sich über diese Informationen die semantischen Eigenschaften der über CDS modellierten Objekte.

Wie können wir Sie unterstützen?

Für Entwicklerteams bieten wir einen strukturierten, praxisnahen Einstieg, in die Welt der ABAP-Entwicklung unter HANA an.

In einer zweitägigen Core Data Service Schulung, werden einzelne Themenschwerpunkte aufgefächert, beleuchtet und in den Kontext einordnet.

Für ein optimales Verständnis und den Transfer in die Praxis ist eine direkte Anwendung unerlässlich. Ausgewählte Entwicklungsübungen stellen dies sicher.

Könnte eine solche Schulung genau der richtige Einstieg für Sie und Ihre Entwickler sein? Lassen Sie uns das gerne gemeinsam herausfinden:

  1. Finden Sie weitere Informationen zur Schulung unter https://mindsquare.de/schulung/abap-core-data-services-grundlagen-und-entwicklerschulung/.
  2. Kontaktieren Sie mich gerne auch direkt. Wir klären Ihre spezielle Situation, Ihre Anforderungen an Inhalte und Schwerpunkte und sonstige Fragen.
  3. Wir finden einen Termin für eine Schulung bei Ihnen vor Ort.

 

Johannes Vößing

Johannes Vößing

Mein Name ist Johannes Vößing. Als SAP Consultant genieße ich die großartigen Möglichkeiten - immer wieder aufs Neue - Faszination, Leidenschaft und Professionalität in den verschiedensten Projekten zu vereinen, um diese letztendlich zum Erfolg zu führen.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie mich!





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