Christoph Lordieck
19. Januar 2022

Keine Angst vor undurchsichtigen SAP-Lizenzen bei der SAP-Salesforce-Integration

SAP Lizenzen

Eine Integration von SAP und Salesforce lohnt sich: Mitarbeiter müssen Daten nicht manuell übertragen, wodurch Sie diese entlasten und dabei noch Zeit einsparen. Jedoch haben viele Unternehmen Sorge vor undurchsichtigen SAP-Lizenzen, die unerwartet auf sie zukommen können und somit mehr Kosten verursachen als gedacht. Wie Sie den Überblick über SAP-Lizenzen bewahren, erläutere ich Ihnen in diesem Beitrag.

So beugen Sie einer Kostenüberraschung vor

Die SAP-Salesforce-Integration ist ein Integrationsprojekt, das viele Vorteile für Sie mitbringen kann –  u. a. Kosten- und Zeiteinsparungen durch Prozessautomatisierungen. Die Freude über die Vorteile kann jedoch schnell getrübt werden, wenn plötzlich nicht einkalkulierte Kosten auf Sie zukommen: Wenn ein Mitarbeiter aus dem Vertrieb mit Salesforce arbeitet und direkt auf SAP über eine Schnittstelle zugreift, benötigt er eine eigene SAP-Lizenz. Dieser Zugriff auf Salesforce durch eine Schnittstelle in anderen Anwendungen wird auch indirekte Nutzung genannt.

Haben Sie die richtige Lizenz?

Genau diese stellt eine große Herausforderung dar: Wenn nun mehr als lediglich ein Mitarbeiter mit eigenem Salesforce-Account solch einen indirekten Zugriff bekommt, dann müssen Sie hier mehr Kosten ausgeben – pro neuen Nutzer, um genau zu sein. Bei der Lizenzvermessung am Jahresende drohen dann hohe Nachzahlungen.

Bevor Sie sich an das große Integrationsprojekt setzen, sollten Sie schauen, ob Ihre SAP-Infrastrukturen korrekt lizensiert sind. Schauen Sie nach, ob für Sie beim Zugriff von Salesforce zusätzliche Lizenzen und Wartungsgebühren anfallen.

So behalten Sie den Überblick über SAP-Lizenzen

Beachten Sie dafür die indirekte Nutzung bei der SAP-Salesforce-Integration und berücksichtigen Sie alle Kommunikationsbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Systemen. Diese können Sie sich mithilfe einer detaillierten Analyse aufzeigen lassen. Dafür schauen Sie, was zu welcher Zeit und wie oft auf welche Daten zugreift.

Mithilfe von Dienstleistern SAP-Lizenzen durchschauen

Aufgrund der Informationsflut fällt es vielen Unternehmen schwer, die Übersicht zu bewahren. Hier ist Expertenwissen gefragt, damit Sie strategische Entscheidungen für Ihr Unternehmen treffen, Lizenzkosten optimieren und Compliance-konform agieren können. Daher bieten viele Dienstleister eine Lizenzberatung an, mit der Sie den Überblick über die Lizenzen bewahren können.

Da SAP-Lizenzen in unterschiedlichen Szenarien gebraucht werden, können wir unsere SAP-Lizenzen-Beratung an Ihre individuellen Anforderungen und Bedürfnisse anpassen. Insgesamt können Sie mit solch einer Beratung nicht nur den Überblick über Lizenzen behalten, sondern auch Ihre Wartung optimieren.

SAP-Salesforce-Integration

In diesem E-Book möchten wir Ihnen einen ersten Einblick in die SAP-Salesforce-Integration geben.

Dank Dienstleister nicht in die Kostenfalle tappen

Wenn Sie sich noch nicht für eine SAP-Salesforce-Integration wegen undurchsichtiger SAP-Lizenzen entschieden haben, kann Ihnen ein Dienstleister weiterhelfen. Dieser unterstützt Sie mit seinem Expertenwissen dabei, Klarheit zum Thema indirekte Nutzung zu bringen. Dafür werden u. a. Analysen zur tatsächlichen Nutzung Ihrer User im SAP- und Salesforce-System durchgeführt.

Haben Sie Fragen zum Thema SAP-Lizenzen oder haben Sie Interesse an einer Lizenzberatung? Melden Sie sich gern! Ich freue mich auf den Kontakt.

Christoph Lordieck

Christoph Lordieck

Als Bereichsleiter SAP Entwicklung berate ich Unternehmen rund um das Thema SAP Individualentwicklung. Einige Jahre Projekt- und Umsetzungserfahrung haben meinen Wissenshunger noch nicht gestillt und ich suche ständig nach neuen Themen und Entwicklungen im ABAP-Umfeld.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie mich!



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