David Broßeit
 - 15. November 2019

SAP Fiori – Glossar

SAP Fiori Glossar

SAP Fiori ist das „State-of-the-Art“-Designkonzept des Softwareherstellers SAP, das mit der Einführung von S/4HANA eine moderne, intuitive und geräteübergreifende Nutzererfahrung von SAP-Anwendungen gewährleisten soll.

In diesem Blogbeitrag möchte ich Ihnen einige Begriffe, die Fiori auszeichnen und häufig damit in Verbindung gebracht werden, erläutern. Mithilfe des folgenden Glossars können Sie sich einen Überblick über Fiori und seine Besonderheiten verschaffen und so ein Grundverständnis des Designkonzepts erlangen. Sie können das Glossar aber auch als Nachschlagewerk verstehen, das Ihnen weiterhilft, sollten Sie in Zukunft in einem anderen Zusammenhang über einen der untenstehenden Begriffe stolpern.

SAP Fiori Design Guidelines

Fiori stellt einen wichtigen Wendepunkt im Bezug auf das Design und die Benutzerfreundlichkeit von SAP-Lösungen dar, denn bisher zeichnete sich die Benutzeroberfläche von SAP ERP eher durch eine komplizierte und undurchsichtige Handhabung aus – lange Einarbeitungszeiten und frustrierte Nutzer waren die Folge. Durch die 5 Designprinzipien von Fiori-Anwendungen soll sich das ändern:

Rollenbasiertheit

Über das Launchpad sind nur die Applikationen abrufbar, die für die spezifische Rolle und Position des Anwenders im Unternehmen relevant sind.

Responsivität

Fiori-Applikationen können in unterschiedlichen Anwendungsszenarien sowohl auf mobilen Endgeräten als auch auf stationären Computern verwendet werden. Die Anwendungen passen sich auf allen Browsern und Betriebssystemen responsiv an die jeweilige Bildschirmgröße an.

Einfachheit

Durch das neue Designkonzept soll es den Anwendern leichter fallen, ihre Konzentration auf wesentliche Aufgaben, Funktionen und Aktivitäten zu lenken, indem es ihnen nur das anzeigt, was für sie gerade relevant ist.

Kohärenz

Fiori schafft eine konsistente Nutzererfahrung, denn das Designkonzept kann für alle Unternehmensanwendungen eingesetzt werden. Da die einzelnen Apps alle den gleichen Aufbau haben, soll es den Anwendern leichter fallen, sich mit neuen Apps zurecht zu finden.

Personalisierbarkeit

Anwendungen im Fiori-Design lassen sich an die individuellen Vorstellungen der Anwender anpassen, was die Benutzerfreundlichkeit und intuitive Anwendung steigert.

SAP Fiori Launchpad

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Das Fiori Launchpad ist die Oberfläche, auf der die Fiori-Applikationen zur Verfügung stehen und der Ausgangsbildschirm, der Nutzern auf mobilen und Desktop-Geräten angezeigt wird. Außerdem bietet das Launchpad Dienste wie Navigation, Personalisierung, eingebetteten Support und Konfiguration der Anwendungen.

Der Startbildschirm besteht aus Kacheln, die sich nach individuellen Präferenzen in verschiedenen Größen und Farben anzeigen lassen und Anwendungen oder einzelne Informationen darstellen können. Bei den Kacheln unterscheidet man dynamische/analytische Kacheln wie Nachrichten-Anwendungen oder Fact Sheets und statische Kacheln. In dynamischen Apps werden beispielsweise Zahlen aus offenen Aufträgen angezeigt, während in statischen Apps nur Informationen in Textform dargestellt werden.

Aufgrund der Single-Sign-On-Anwendung (SSO) reicht es bei Fiori-Anwendungen aus, sich einmal anzumelden, um danach dauerhaft auf die Applikationen zugreifen zu können.

SAP Fiori Client

E-Book: SAP Fiori

Wir erklären Ihnen, wie SAP Fiori in die SAP-Systemlandschaft einzuordnen ist und was die Technologie auszeichnet.

Der SAP Fiori Client ist die Software, auf der das Launchpad und die Fiori-Anwendungen auf Android- und Apple-Geräten laufen. Er kann über den Apple App Store bzw. den Google Play Store heruntergeladen oder direkt von einem Systemadministrator installiert werden. Der Client ermöglicht die aus dem Browser gewohnte Nutzung von SAP Fiori auf mobilen Endgeräten.

Gegenüber der normalen Verwendung des Browsers ergeben sich aus der Nutzung des Clients einige Vorteile für den Anwender. So geht die mobile Nutzung mit Features wie dem Barcodescanner sowie Kamera und Ortungsdiensten einher. Ein verbessertes Cache Management steigert die Leistungsfähigkeit der Anwendungen.

SAP-Fiori-Infrastruktur

Technisch setzt sich Fiori aus der Frontend-Infrastruktur (dazu gehören die App-Oberflächen und das Launchpad) und der Backend-Infrastruktur, die die Daten bereitstellt, zusammen.

Um Fiori-Applikationen zu deployen, gibt es zwei verschiedene Methoden: über die On-Premises-Infrastruktur oder über die Cloud-Infrastruktur.

On-Premises-Infrastruktur

Bei der On-Premises-Variante werden die Fiori-Applikationen über das SAP Gateway mit dem ERP-System verbunden. Das Fiori Launchpad kann hierbei entweder über den Webbrowser auf allen Endgeräten aufgerufen, oder über den Client auf mobilen Geräten genutzt werden.

Cloud-Infrastruktur

Das Gegenstück zur On-Premises-Variante stellt die Cloud-Edition dar. Sie macht die Frontend-Infrastruktur überflüssig, da die Applikationen auf der Cloud Platform entwickelt werden. Diese Bereitstellung einer Plattform als Dienstleistung nennt man auch Platform-as-a-Service (PaaS).

Fiori kann entweder vollständig in der Cloud, oder als hybride Lösung betrieben werden, bei der die Daten sowohl aus der On-Premises-Landschaft als auch aus der Cloud stammen. Um das On-Premises-System mit der Cloud-Plattform zu verbinden, ist ein SAP Cloud Connector erforderlich. Damit die Cloud-Applikationen auf Daten und Services aus dem SAP-System zugreifen können, stellt der Connector eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network) zwischen dem On-Premises-System und der Cloud Platform her.

SAP UX Strategy

SAP hat es sich im Rahmen seiner UX Strategy (User Experience Strategy) zum Ziel gesetzt, seinen Kunden effiziente und leicht zu bedienende Software zur Verfügung zu stellen. Das Produkt dieses Vorsatzes ist das Designkonzept Fiori, das den Nutzern eine intuitive Anwendung ermöglichen soll. Die Grundlage dafür bilden die bereits vorgestellten Design Guidelines.

Darüber hinaus sollen Anwender dazu ermutigt werden, ihre User Experience mittels verschiedener Tools und Technologien selbst mitzugestalten.

Die UX-Strategie in 3 Worten

New steht für die Bereitstellung von nutzerorientierter UX für neue Applikationen.

Renew steht für die Erneuerung bestehender Applikationen durch Verbesserung der UX von Software, die die am häufigsten genutzten Business-Szenarios unterstützen.

Enable steht für die Befähigung der Anwender, die UX der SAP Software, die sie in ihrem Unternehmen nutzen, an eigene Bedürfnisse anzupassen.

Vorteile der UX

Monetary Value:

  • Gewinn an Produktivität und Datenqualität
  • Einsparung von Schulungskosten
  • Verringerung von Veränderungswünschen und Fehlern seitens der Anwender

Human Value:

  • gesteigerte Nutzerzufriedenheit, -Loyalität, Lösungsorientierung
  • gestärkte Beziehung zwischen IT und Business

SAP UX in Unternehmen

Seitens der SAP spielt die User Experience (UX) eine immer größere Rolle und ist mit SAP Fiori deutlich in den Mittelpunkt der Kommunikation gerückt.

Gerade für Kunden, die noch vor einer Umstellung auf aktuelle UI-Technologien stehen, stellen sich verschiedene Fragen. Zum Beispiel welche Voraussetzungen Technologien wie SAP Fiori, SAP Screen Personas oder auch den Floorplan-Manager haben.

Überprüfen Sie ganz einfach mit unserem Whitepaper Fit for UX, welche UX-Möglichkeiten für Ihr Unternehmen in Betracht kommen.

APP-Architekturtypen

Fiori Apps werden nach ihrer Architektur und Funktion in 3 verschiedene Kategorien unterschieden: Transaktionale- und analytische Apps sowie Fact Sheets:

Transaktionale Apps

Wie der Name vermuten lässt, können mit diesen Apps transaktionale Aufgaben ausgeführt werden. Dazu gehört beispielsweise die Erfassung von Arbeitszeiten, die Erstellung von Abwesenheitsanträgen oder die Buchung von Wareneingängen. Die Apps stellen dafür vereinfachte Sichten von vorhandenen Geschäftsprozessen und Lösungen zur Verfügung sowie Interaktionen mit diesen Komponenten.

Als Basis für transaktionale Apps eignet sich am besten die HANA-Datenbank, allerdings ist auch der Gebrauch anderer ausreichend leistungsfähiger Datenbanken möglich.

Die folgende Abbildung zeigt die Systemlandschaft für transaktionale Apps:

Die Systemlandschaft transaktionaler Apps

Abb. 2: Die Systemlandschaft transaktionaler Apps

Analytische Apps

Analytische Apps ermöglichen es den Nutzern, bestimmte Kennzahlen einzusehen und stellen rollenbasierte Echtzeitvorgänge dar. Die Beobachtung von Key Performance Indicators (KPIs) in Echtzeit ermöglicht eine schnelle Reaktion an sich ändernde interne sowie externe Rahmenbedingungen. Dazu können entweder die von SAP vordefinierten KPIs verwendet, oder mithilfe des KPI-Modellierungsframeworks eigene erstellt werden.

Im Gegensatz zu transaktionalen Apps laufen analytische Anwendungen ausschließlich auf der HANA-Datenbank:

Die Systemlandschaft analytischer Apps

Abb. 3: Die Systemlandschaft analytischer Apps

Fact Sheets

Fact-Sheet-Anwendungen, auch Infoblätter genannt, gewähren dem Nutzer Einblicke in benötigte Informationen aus Geschäftsvorgängen. Die Infoblätter sind intuitiv gestaltet und aufeinander abgestimmt. So kann ein Fact Sheet als Ausgangspunkt für die Navigation auf andere Fact Sheets verwendet werden, oder als Startpunkt für Transaktionen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, von einem Beleg zu dem dazugehörigen Geschäftspartner zu navigieren.

Da erforderliche Daten unmittelbar aus der HANA-Datenbank abgerufen werden, ist auch hier die Verwendung einer anderen als der HANA-Datenbank nicht möglich.

Systemlandschaft für Fact Sheets

Abb. 4: Die Systemlandschaft für Fact Sheets

Decomposition und Composition

Im Zuge der Vereinfachung und Personalisierung der Anwendungen durch die Einführung von Fiori fanden auch Compositions statt. Damit ist gemeint, dass umfassende Transaktionen, die bislang von einer Vielzahl von Anwendern mit verschiedenen Anforderungen genutzt wurden, in kleinere Applikationen „zersetzt“ werden. Diese sind dann auf die individuellen Bedürfnisse der kleineren Anwendergruppen zugeschnitten.

Das Gegenstück dazu sind Decompositions. Hier werden verschiedene Transaktionen, die in den Aufgabenbereich einer Person fallen, zu einer Applikation zusammengefasst. So kann der Nutzer auf alle zu seinen Aufgaben gehörenden Transaktionen in einer App zugreifen.

Die folgende Abbildung verdeutlicht diese Vorgänge:

Bildliche Darstellung der Decomposition und Composition

Abb. 5: Bildliche Darstellung der Decomposition und Composition

Design-Thinking-Prozess

Hinter dem Begriff Design Thinking steckt eine Innovationsmethode, die auf Grundlage sich wiederholender Prozesse Lösungen für komplexe Probleme liefert. Diese Prozesse laufen dabei immer nach dem gleichen Schema in 3 Phasen ab: Discover, Design, Deliver. So basiert auch die Entwicklung von Fiori-Anwendungen auf diesen 3 Phasen.

Discover

In der ersten Phase, Discover, geht es darum, die Probleme und Anforderungen der Anwender zu ermitteln und in einem Projektplan festzuhalten. Außerdem werden Personas erstellt, die spezielle Anwendergruppen repräsentieren.

Design

In der darauffolgenden Phase, Design, werden zunächst Ideen zur Lösung der Probleme gesammelt, um diese anschließend in einem Prototypen umzusetzen und diesen zu testen.

Deliver

Die Deliver-Phase besteht dann darin, die Applikation zu entwickeln, zu testen und schließlich im System zu implementieren.

Durch den Design-Thinking-Prozess entstehen Innovationen, die Qualität, Nutzen und Nutzerfreundlichkeit der Endprodukte steigern.

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SAP-Fiori-Technologien

Im Folgenden geht es um die Technologien hinter SAP Fiori, genauer gesagt um die Oberflächentechnologie SAPUI5, die Backendtechnologie OData sowie NetWeaver als Plattform für Geschäftsanwendungen.

SAPUI5

SAPUI5 (SAP User Interface 5) ist die neben WebDynpro am weitesten verbreitete Oberflächentechnologie von SAP. In Zukunft soll UI5 als alleinige Oberflächentechnologie verwendet werden. Sowohl Fiori-Applikationen als auch allgemeine Anwendungen, die auf iQuery oder Webstandards wie HTML5, JavasScript und CSS3 basieren, werden mit SAPUI5 entwickelt.
Die Entwicklung in SAPUI5 ist dabei sowohl für Applikationen für mobile Endgeräte als auch für Desktop-Rechner optimiert.

Integriert in verschiedene Produkte wie NetWeaver (ab Version 7.4) oder SAP HANA ist SAPUI5 kein eigenständiges SAP-Produkt und verursacht so keine weiteren Lizenzgebühren.

OData

OData steht für Open Data und bedeutet ins Deutsche übersetzt „offene Daten“. Als HTTP (Hypertext Transfer Protocol)-basiertes Protokoll, ermöglicht es den Datenzugriff zwischen kompatiblen Systemen. Durch die „Offenheit“ der Daten können diese von allen Beteiligten ohne große Einschränkung genutzt und weiterverarbeitet werden. Nutzer können ihre Daten schnell und sicher von überall aus konsumieren, da die Integration von Daten aus den unterschiedlichsten Quellen möglich ist.

Auch im Fiori Backend wird OData verwendet. Somit können die Fiori-Applikationen Daten aus anderen Anwendungen des SAP-Systems oder aus Drittanwendungen beziehen.

SAP NetWeaver

Der SAP NetWeaver bildet die Infrastruktur, auf der alle SAP-Anwendungen laufen und die Technologiebasis, die zwischen den Business-Anwendungen und der Datenbank liegen. Außerdem dient NetWeaver als Entwicklungs- und Laufzeitumgebung für die SAP-Applikationen und für die Integration von Geschäftsprozessen und Datenbanken aus verschiedenen Quellen. Dabei lassen sich mit NetWeaver sowohl SAP-Anwendungen als auch Fremdsystem-Anwendungen entwickeln.

SAP Fiori for Android und iOS

Wie weiter oben bereits erläutert, können Fiori-Anwendungen mithilfe des Clients sowohl auf Android- als auch auf iOS-Geräten verwendet werden.

Darüber hinaus ging SAP im Jahr 2016 eine Partnerschaft mit Apple ein. Diese beinhaltet ein SDK (Software Development Kit) für die HANA Cloud, ein Tutorial auf einer extra eingerichteten Seite, das native Erstellen von Apps für iOS-Geräte sowie Design Guidelines für iOS-Fiori-Apps.

Trotz der Partnerschaft mit iOS wird SAP die Unterstützung für andere Plattformen nicht einstellen.

Fiori 1.0 / Fiori 2.0 / Fiori 3.0

Mit Fiori (1.0) führte SAP ein neues intuitives und benutzerfreundliches Designkonzept ein, das die undurchsichtige und komplizierte Handhabung von SAP ERP revolutionierte. Fiori-Anwendungen sollten ebenso problemlos zu bedienen sein, wie die Apps, die man tagtäglich auf dem Smartphone verwendet.

Zwei Jahre später stellt SAP die nächste Entwicklungsstufe des Designkonzepts, Fiori 2.0, vor. Mit dieser Neuerung bietet das optimierte Launchpad Nutzern die Möglichkeit, dieses flexibel an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Auch Analytic Tools, Echtzeit-Kontextinformationen und zusätzliche Navigationsoptionen gehören zu den neuen Features in Fiori 2.0. Des Weiteren wurde das visuelle Erscheinungsbild „Belize“ erneuert: Das neue Theme „Blue Crystal“ ist in einer hellen und dunklen Variante verfügbar.

In Fiori 3.0, das 2018 angekündigt wurde, soll vor allem die Guideline „Kohärenz“ im Vordergrund stehen und damit die Vereinheitlichung von Fiori, um weiterhin eine hohe Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Quartz, der Nachfolger von Blue Crystal, soll durch seine minimalistische Gestaltung den Fokus auf die Inhalte legen. Auch die neue Shell Bar prägt ein einfaches Design, das den Anwendungen ein einheitliches Aussehen verleiht.

Fiori Elements und Smart Controls

SAP Fiori Elements (ehemals Smart Templates) stellen ein Framework für die häufigsten Applikationsmuster bereit. Der Entwickler wählt über einen Wizard ein passendes Fiori Element aus und führt relevante Metadaten ein. Das Framework generiert dann die Applikationsoberfläche.

Elements stellt Konsistenz im Design verschiedener Fiori Apps sowie die Einhaltung der aktuellen Design Guidelines sicher. Gleichzeitig reduziert es den für die Entwicklung von Fiori-Applikationen benötigten Frontend Code.

Der Entwickler kann unter anderem aus folgenden Fiori-Elementen wählen:

  • Analytische Listseiten:
    Ideal für detaillierte Analysen und um große Datenmengen visuell darzustellen
  • List Report:
    Vorauswahl an verschiedenen Templates für eine List- oder Objektseite. Klassischerweise wird ein List Report in Kombination mit einer Objektseite implementiert. Hier kann der Eintrag bearbeitet oder angezeigt werden oder ein neuer Beitrag erstellt werden.
  • Übersichtsseite:
    Abbildung verschiedener Informationen im Kachelformat, die einen schnellen Überblick über Kennzahlen aus verschiedenen Bereichen liefern
  • Arbeitsvorrat:
    Abbildung der spezifischen Arbeitsanforderungen an einen User

Mit Smart Controls lassen sich auf der anderen Seite Formulare, Diagramme und Tabellen erstellen.

Fiori Standard Apps und deren Erweiterungen in der Fiori App Library

SAP bietet seinen Kunden Standard Apps in einer festgelegten Form. Sogenannte Extension Points ermöglichen es den Nutzern aber, diese Apps an ihre persönlichen Anforderungen anzupassen. So ist es beispielsweise möglich, zusätzliche Informationen oder Anwendungen in einen Standardbildschirm zu integrieren, die über die von SAP vorgesehenen Anzeigen hinausgehen. Dazu gehört z. B. auch das Hinzufügen von Task Lists.

Die Fiori App Library bietet einen Überblick aller Applikationen und deren Funktionen (z. B. Extension Points, zugeordnete Rollen, Systemvoraussetzungen). Anwender können die Apps hier nach verschiedenen Kriterien filtern.

Fazit

Nach der Lektüre dieses Glossars sollten Sie nun gut über das Designkonzept Fiori und seine Vorteile informiert sein. Wie eingangs bereits erwähnt, spielt Fiori auch in der Migration auf S/4HANA eine bedeutende Rolle. Schauen Sie sich dazu gerne unser E-Book zum Thema S/4HANA an, in dem es unter anderem auch um Fiori geht. Bei gezielten Fragen sprechen Sie mich gerne persönlich an. Ich freu mich drauf!

Hilfreiche kostenlose Literatur passend zu SAP Fiori:

David Broßeit

David Broßeit

Mein Name ist David Broßeit und ich bin zertifizierter SAP Consultant. Zusammen mit Ihnen legen wir den Grundstein für die neuen Technologien SAP HANA und SAPUI5. Lassen Sie uns Ihr SAP endlich einfacher machen!

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