Philipp Schurr
 - 18. Mai 2021

Was Sie tun können, wenn Ihr Supply-Chain-Management zu träge ist

Was Sie tun können, wenn Ihr Supply-Chain-Management zu träge ist

Trotz aller Vorteile gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Unternehmen oftmals schwierig. Unterschiedliche Prozesse und Dokumente des jeweils anderen Betriebs sind für viele Mitarbeiter verwirrend. Gerade der Austausch von Informationen gestaltet sich dann unnötig lang. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie so eine Situation in den Griff bekommen.

In diesem Webinar geben wir Ihnen einen Überblick über die neue Middleware-Lösung und Integrationsmöglichkeiten.

Welche Faktoren das Geschäftspartner-Management belasten

Meiner Erfahrung nach ist es vor allem ein Faktor, der die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Firmen hemmt: Eine einheitliche Kommunikation. Das klingt auf den ersten Blick nach einer einfachen, fast schon banalen, Angelegenheit. Bei genauerem Hinsehen sind daran jedoch komplexe Prozesse gekoppelt.

Dokumente wie Lieferaufträge oder Rechnungen sind in vielen Betrieben zum Beispiel unterschiedlich aufgebaut: Häufig liegt das daran, dass jeder ein eigenes IT-System mit unterschiedlichen Anforderungen nutzt.

In der Praxis müssen Mitarbeiter die Dokumente des anderen Betriebes deshalb oftmals händisch in ihr eigenes System eintragen. Gerade bei speziellen Formatierungen entstehen häufig Verwirrungen oder auch Eingabefehler, die sich dann auf andere Prozesse auswirken. Ganz zu schweigen davon, dass die händische Eingabe länger dauert und kostenintensiv ist.

Viele Fehler ließen sich durch eine stabilere Kommunikation vermeiden. Zum Glück gibt es eine Lösung, die sich genau dafür eignet: Die Rede ist von EDI.

Was ist EDI?

EDI ist ein Datenverarbeitungskonzept und steht für (Electronic Data Interchange). Der Vorteil von EDI liegt vor allem darin, dass der Informationsaustausch zwischen Unternehmen automatisiert abläuft. Mitarbeiter müssen Daten aus verschiedenen Dokumenten also nicht mehr in ein System eintragen, was Fehler vermeidet und den Informationsaustausch enorm beschleunigt.

Wie funktioniert EDI?

Damit ein einfacherer Datenaustausch gelingen kann, benötigen Unternehmen eine entsprechende EDI-Schnittstelle. Sie dient dazu, die Dateien an Empfänger weiterzuleiten – und zwar so, dass diese automatisiert in deren Systeme eingepflegt werden.

Damit dieser Prozess reibungslos verläuft, müssen sich die Beteiligten auf einen EDI-Standard einigen. Ein solcher Standard definiert eine einheitliche Kommunikation: Das bedeutet, dass die Daten so abgebildet werden, dass sie von den Systemen beider Unternehmen lesbar sind.

Es gibt hunderte Standards, zwischen denen Sie wählen können. Oftmals sind sie auf spezielle Branchen zugeschnitten oder können spezifische Informationen abbilden.

Ist ein EDI-System erstmal eingerichtet, verläuft die Kommunikation entsprechend schnell und fehlerfrei: Unternehmen profitieren dann weitaus mehr von iIhrer Zusammenarbeit.

Fazit: So verbessern Sie Ihr Supply-Chain-Management

Oftmals hemmt eine mangelhafte Kommunikation zwischen Unternehmen die Zusammenarbeit. Besonders wenn verschiedene Dokumente und Systeme im Spiel sind, sorgt das häufig für Verwirrung. In dieser Hinsicht bietet EDI viele Optimierungsmöglichkeiten: Denn mit dem Datenverarbeitungskonzept können Unternehmen wichtige Informationen schneller und fehlerfreier austauschen und gestalten ihre Zusammenarbeit dadurch effizienter.

Sie haben weitere Fragen zum Thema EDI? Hinterlassen Sie einen Kommentar oderK kontaktieren Sie mich gerne persönlich. In einem unverbindlichen Gespräch berate ich Sie zu Ihrem Anliegen.

Philipp Schurr

Philipp Schurr

Als SAP Integration Consultant bei der mindsquare freue ich mich über spannende Herausforderungen im Bereich Intergation & Schnittstellen. Gemeinsam mit meinem Team erarbeite ich Integrationslösungen für Ihre Systemlandschaft nach aktuellem Stand der Technik.

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