Philipp Schurr
2. November 2021

Datenaustausch zwischen SAP und Salesforce – Stufe 1: Manueller Datenaustausch

SAP-Kunden, die auch Salesforce für ihr Unternehmen nutzen, verwenden die beiden Lösungen meist separat. Doch da für beide Lösungen oft die gleichen Daten benötigt werden, fragen sich Viele, wie sie diese Daten zwischen den Systemen austauschen können. In dieser Blogbeitragsreihe gehe ich auf genau diese Frage ein und zeige Ihnen die vier unterschiedlichen Möglichkeiten des Datenaustauschs zwischen den Systemen. Dieser Beitrag fasst die erste Stufe zusammen: Manueller Datenaustausch.

SAP-Salesforce-Integration

In diesem E-Book möchten wir Ihnen einen ersten Einblick in die SAP-Salesforce-Integration geben.

Diese vier Möglichkeiten gibt es

Der Datenaustausch zwischen Ihrem SAP- und Salesforce-System lohnt sich sehr für Sie, allein schon, weil Sie meist die gleichen Daten für beide Systeme benötigen. SAP selbst ermutigt Nutzer dazu, seine Lösung mit der Salesforce-Lösung zu kombinieren, damit sie ein komplett digitalisiertes Unternehmen haben. Vorteile eines digitalisierten Unternehmens sind u. a. Automatisierungen, mit denen Sie Zeit und Kosten sparen können.

Der Datenaustausch zwischen SAP- und Salesforce-Systemen wird in vier Stufen eingeteilt:

  1. Manueller Datenaustausch
  2. Systemunterstützter Datenaustausch
  3. Leichte Integration
  4. Vollständige Integration

Die vier Stufen bauen zwar aufeinander auf, Sie müssen diese jedoch nicht als kontinuierlichen Prozess ansehen. Welche Stufe für Ihr Unternehmen passend ist, kommt ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Anforderungen an.

Ausgangssituation der ersten Stufe

In vielen Unternehmen läuft der Datenaustausch zwischen SAP- und CRM-System auf erster Stufe: Auf dieser Stufe pflegen Mitarbeiter die Daten für jedes System einzeln ein. So gesehen haben Sie hier einen doppelten Aufwand, da Sie die gleichen Daten immer wieder in zwei Systeme einpflegen.

Doch das soll keinen Vorwurf darstellen: Gerade wenn Sie SAP bzw. Salesforce neu in Ihr Unternehmen eingeführt haben, ist diese Lösung für jedes Unternehmen erst mal gang und gäbe. So sind Sie erstmal in der Lage, sich vertraut mit Ihren eigenen Prozessen zu machen.

Vorteile einer manuellen Datenübertragung

Manuelle Datenübertragung stellt eine recht einfache Aufgabe dar, die Sie diese Ihren Mitarbeitern nicht komplett erläutern müssen. So ist die Einarbeitungszeit schnell, wodurch Sie an dieser Stelle schon mal Zeit einsparen können. Auch Kosten sparen Sie ein, da diese Stufe keine Einführungs- oder Lizenzkosten hat. Zudem läuft der Datenaustausch in „real-time“.

Zu guter Letzt werden die Daten durch menschliche Intelligenz validiert: Da Mitarbeiter die Daten eintragen, können sie Daten korrigieren bzw. sicherstellen, dass die Daten vollständig sind. Besonders bei komplexen Zusammenhängen von Datenbanken kann es sich lohnen, dass Mitarbeiter noch einen Blick auf die Daten werfen.

Herausforderungen einer manuellen Datenübertragung

Zwar ist eine manuelle Datenpflege einfach, jedoch auch mühselig: Sie nimmt viel Zeit und Aufwand in Anspruch, wodurch stets min. ein Mitarbeiter diese Aufgabe durchführen muss. Dadurch belasten Sie Ihre Mitarbeiter, die ständig alle Daten pflegen müssen. Zudem ist hier die Fehlerquote hoch, da alle Daten händisch eingetragen werden – dass hier mal ein Übertragungsfehler zustande kommt, ist nicht gerade selten.

Manuelle Datenübertragung: Für den Anfang ausreichend

Doch trotz der Nachteile ist die manuelle Datenübertragung für den Anfang eine ausreichende Lösung, da Sie das gewünschte Ergebnis ohne hohe Kosten erreichen können. Gerade weil diese Stufe keine Einführungskosten hat, eignet sie sich besonders für Unternehmen, die noch nicht über etablierte Verarbeitungsprozesse verfügen. Jedoch müssen Sie hier beachten, dass wegen der manuellen Datenübertragung die Fehlerquote recht hoch ist.

Haben Sie Interesse, mehr über die nächsten Stufen zu erfahren? Dann finden Sie hier den nächsten Artikel, der von der zweiten Stufe handelt. Bei weiteren Fragen können Sie gerne in Kontakt mit mir treten.

Philipp Schurr

Philipp Schurr

Als SAP Integration Consultant bei der mindsquare freue ich mich über spannende Herausforderungen im Bereich Intergation & Schnittstellen. Gemeinsam mit meinem Team erarbeite ich Integrationslösungen für Ihre Systemlandschaft nach aktuellem Stand der Technik.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie mich!



Das könnte Sie auch interessieren

Dies ist ein Gastbeitrag von Christian Wiegleb, SAP Consultant bei der mindsquare AG.

weiterlesen

Produzierende Unternehmen haben die Aufgabe, Produkte zu fertigen und an weiterverarbeitende Unternehmen oder Endkunden zu verkaufen. Um dabei auch in der heutigen Zeit konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Sie die eigenen Ressourcen möglichst effizient einsetzen. Darunter fällt auch die Planung von […]

weiterlesen

Wenn Sie in Ihrer Rolle als Lieferant Rechnungen an Firmen im EU-Ausland stellen, dann führen Sie erstmal keine Umsatzsteuer ab und weisen diese auch auf der Rechnung nicht aus. Stattdessen führt Ihr Kunde die Umsatzsteuer direkt an die für ihn […]

weiterlesen

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus. Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.





Kontaktieren Sie uns!
Alexander Koessner-Maier
Alexander Kössner-Maier Kundenservice